WAISENHAUS IN LUANG PRABANG / LAOS
Das staatliche Waisenhaus in Luang Prabang beherbergt derzeit 600 Kinder im Alter zwischen 11 und 17 Jahren, die nur von ein paar Erwachsenen betreut werden. Die grossen Kinder helfen bei der Betreuung der Kleinen und alle gehen dort auch zur Schule. Hinter den Häusern bewirtschaften sie Felder und pflanzen Gemüse an, welches sie unter anderem an die Küche der Schule verkaufen.

Wir haben dank wunderbarer Unterstützung von Freunden aus Malaysia nun eine Aquaponic Farm im Waisenhaus von Luang Prabang errichtet, welches die Kinder später selbst unterhalten können. Sie werden nicht nur saisonunabhängig immer Gemüse haben, sondern auch Fische züchten, die sie verkaufen oder selbst essen können.

STIPENDIEN / LAOS

In Laos arbeitet TASNA seit 2017 eng mit der Organisation „Lotus for Laos“ von Franzisca Gartenmann zusammen, die seit 2014 ein Stipendienprogramm für Waisenkinder in der Gegend um Luang Prabang betreibt.
2.5 Stunden nördlich von Luang Prabang liegt das Waisenhaus von Nambak, das ca. 600 Kinder beherbergt. Hier konnten wir persönlich erleben, wie unser Projektleiter Andrew Brown den Schülern des Abschlussjahrgangs über die Möglichkeit eines Stipendiums für die Universität erzählte. Im Klassenzimmer herrschte gebannte Stille und in der Pause wollten sich alle direkt bewerben. Ein paar Jugendliche konnten Englisch sprechen und übersetzten unsere vielen Fragen.

DÖRFER IN DER PROVINZ LUANG PRABANG / LAOS

Als wir 2018 in Laos waren brachte uns Andrew Brown von der Organisation ’supportlaochildren‘ zu einem entlegenen Dorf ohne Infrastruktur.

Über eine neu entstandene Schotterstrasse gelangten wir nach Übersetzen des Mekongs und ca. zwei Stunden Autofahrt zu einem Dorf, das noch bis vor kurzem kaum zu erreichen war. Fehlende Infrastruktur ist ein grosses Thema in Laos und während der Regenzeit sind zahllose Orte völlig abgeschnitten.

Wir erfuhren, dass hier ca. 200 Kinder zusammen mit 400 Erwachsenen leben, es an Essen und Medikamenten fehlt und die öffentliche Grundschule nur durch einen stundenlangen Fussmarsch zu erreichen ist. Ein organisierter Schulbus würde die Perspektive dieser aufgeweckten Kinder massgeblich verändern. Wir planen deshalb hier ein neues Projekt in Zusammenarbeit mit Andrew Brown, um diesen Kindern eine Schulausbildung sowie eine bessere Ernährung und ausreichende medizinische Versorgung zu ermöglichen.

Mittlerweile unterstützen wir 3 dieser entlegenen Dörfer. Es wurden Schulen gebaut, Wasserleitungen gelegt und die Kinder erhalten Eier und Milch für eine ausgewogene Ernährung.